Wärmepumpen - Luft/Wasser - Sole/Wasser - Wasser/Wasser

Eine Wärmepumpenheizung entzieht der Umwelt (umgebende Luft, Grundwasser oder Erdreich) Wärmeenergie und hebt diese mittels einer Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen beheizen zu können.

Die Wärmepumpe ist technisch wie ein Kühlschrank aufgebaut, mit dem Unterschied, dass bei der Wärmepumpe die warme Seite (Verflüssiger der Wärmepumpe) zum Heizen genutzt wird. Der Einsatz ist umso effizienter, je geringer die gewünschte Temperaturdifferenz zwischen dem Wärmereservoir (zum Beispiel Grundwasser von 7 °C) und der "Vorlauf-Temperatur" ist (= „Heizungs-Vorlauf“ = die Temperatur, mit der das Wasser in den  Heizkreis eingespeist wird). Mit steigendem Temperaturhub sinkt die Leistungszahl der Wärmepumpe. Die meisten Wärmepumpen sind für Vorlauftemperaturen bis maximal 60 °C ausgelegt.

 

Solarthermie - Solarwärme nutzen

Bei der Solarthermie wird die Solarenergie direkt in Wärme umgewandelt und vor Ort genutzt. Auch wenn angesichts der Diskussion um Atomkraftwerke die Photovoltaik häufig im Vordergrund der Energiediskussion steht, betonen Experten immer wieder die enorme Bedeutung der Solarthermie. Durch einen hohen Wirkungsgrad und ausgeklügelte Speichertechniken lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen.

Funktionsweise und Einsatzbereiche

In den Solarkollektoren erwärmt die Solarenergie den Wärmeträger. Über den Wärmetauscher im Speicher wird die Solarwärme an das Heizungswasser abgegebenoder zur Trinkwassererwärmung genutzt. Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, werden Flach- oder Vakuum-Röhrenkollektoren mit technisch immer weiter entwickelten Bauformen und Dämmungen eingesetzt. Während früher in erster Linie Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung eingesetzt wurden, werden heute immer häufiger Solarthermieanlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installiert.

 

Fördermittel und Solarkredite 

Die Investition in Solarthermie wird von der Bundesregierung über direkte Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW-Bankengruppe unterstützt. Allerdings sind BAFA Fördermittel grundsätzlich nur für kombinierte Anlage freigegeben, bei der KfW werden aber auch einzelne andere Maßnahmen gefördert, entweder über Investitionszuschüsse oder günstige Kredite. Darüber hinaus fördern einige Kommunen und Bundesländer den Ausbau der Solarthermie. mehr hier...

Solarthermie Preise

Die Solarthermie Preise hängen stark von den gewählten Kollektoren und dem Anlagenzweck ab. Kleinere Komplett-Anlagen zur Warmwasserbereitung sind für rund 4.500 Euro inklusive Speicher erhältlich. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen mit Vakuum-Röhrenkollektoren zur kombinierten Heizungsunterstützung können durchaus 10.000 Euro und mehr kosten.

Vorteile und Wirtschaftlichkeit

Solarthermieanlagen liefern umweltfreundliche Energie und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen maßgeblich. Angesichts steigender Energiepreise und der hohen Fördermittel lohnt sich die Investition in Solarthermie.

 

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Mit welchen Herstellern arbeiten wir zusammen?

Einer unserer Hauptlieferanten ist die DAIKIN Airconditioning Germany GmbH. mehr...

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Natürlich unterscheiden sich die Wärmepumpen bei den Schallemissionen bauartbedingt etwas, aber als Richtwert kann gelten: Zirka 50 dB(A). Das ist eine Größe, die in unmittelbarer Nähe nur noch als leises Brummen wahrgenommen wird.

Kann ich mit der Wärmepumpe auch kühlen?

Einer der großen Vorteile der Wärmepumpe ist, dass sie auch zur Kühlung verwendet werden kann. Dabei unterscheidet man die sehr energie- und kostensparenden „stille“ oder „passive“ Kühlung und die „aktive“ Kühlung.

Ist die Wärmepumpe wartungsfrei?

Prinzipiell ja. Eine Pflichtwartung wie bei konventionellen Kesseln gibt es nicht; auch Abgasmessungen und Schornsteinreinigung entfällt. Es ist allerdings empfehlenswert, den Installateur regelmäßig (alle 1-2 Jahre) unter die "Haube" sehen zu lassen, um durch Messung von relevanten Drücken und Temperaturen sowie einer Sichtkontrolle Schäden vorzubeugen.

Zuschüsse für Solaranlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen

Die Fördersätze und Zuschüsse für Solaranlagen (thermisch), Biomasseanlagen und Wärmepumpen in 1- und 2-Familienhäusern, in Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden sind seit dem 15. August 2012 deutlich erhöht worden.

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